Hilfe bei Schreibblockaden

Jeder hat bestimmt schon mehrfach das beklemmende Gefühl gehabt,
wenn verlangt wird, ein weißes, leeres Papier mit Wörtern zu füllen.
Viele Schülerinnen und Schüler erleben diese Situation fast täglich
und empfinden es als etwas Unangenehmes, das wenig mit Freude
und Kreativität zu tun hat.
Ich möchte deshalb hier zwei Methoden vorstellen, die helfen können,
die "Furcht vor dem weißen Blatt" zu verlieren. 

Clustering

Diese Methode dient als Einstieg in ein Thema und hilft recht effektiv,
Schreibblockaden zu überwinden. Da in unserem Gehirn viele Informationen
nur bildlich verarbeitet werden und das "begriffliche Denken" nicht erfolgt,
bietet das "Clustern" die Möglichkeit, Barrieren beim "begrifflichen Denken"
zu durchbrechen, bzw. zu vermeiden.

Beispiel

  • Schreibe zunächst in die Mitte des Blattes den Begriff, das Wort
    oder das Thema und kreise es ein!
  • Notiere im Anschluss die Gedanken, die zu diesem Begriff spontan
    in deinem Kopf entstehen, kreise sie ebenfalls ein und verbinde sie
    durch eine Linie mit dem Mittelpunkt oder dem vorherigen Gedanken.
  • Wenn eine Assoziationskette nicht weitergeht, beginne so lange
    eine neue, bis dir nichts mehr einfällt. Diese Phase sollte nicht
    länger als 10-15 Minuten dauern.
  • Danach beginnst du einen Fließtext zu schreiben, in dem die
    Begriffe des Clusters vorkommen können, aber nicht unbedingt
    müssen.